Das Schöne ist immer bizarr. Ich will damit nicht sagen, es sei vorsätzlich, aus kühler Berechnung bizarr, denn in diesem Fall wäre es ein Ungeheuer, das aus den Gleisen des Lebens geraten wäre. Ich meine, dass es immer ein wenig Bizarrerie enthält, eine naive, absichtslose Seltsamkeit, und das eben diese Seltsamkeit es recht eigentlich zu dem Schönen macht.

Charles Baudelaire in: „Die moderne Idee des Fortschritts in ihrer Anwendung auf die schönen Künste“ 1858


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